Tranfusion

In Hamburg werden in einem Container die Leichen von jungen Mädchen gefunden – zusammen mit Teddybären eines Pharmakonzerns. Dieser Konzern hat ein Heilmittel gegen Alzheimer gefunden, doch jetzt müssen sie schlechte Kritik über sich ergehen lassen. Zu Recht? Iliana fängt an zu recherchieren, die Entdeckungen lassen einem die Haare zu Berge stehen. Es werden grauenhafte Geheimnisse aufgedeckt, soll Iliana ihren Arbeitgebern noch loyal sein? Oder dem ein Ende bereiten? Ihre Nachforschungen bringen sie in Lebensgefahr, jedes Puzzlestück wirft weitere Fragen auf. Die Protagonistin hat mich beeindruckt, nicht jederman würde sich für Gerechtigkeit einsetzen. Nicht jederman hätte die Courage. Der Autor schreibt detailreich, ich hatte keinerlei Probleme mir alles bildhaft vorzustellen. Die Atmosphäre war schwer, doch das hat bei den Hintergrund gepasst. Es war emotional. Wie weit darf die Wissenschaft gehen? Wo setzt man die moralische Grenze? Wo ist Schluss?
Natürlich wollen wir Heilung für schwere Krankheiten, doch zu welchem Preis? Auch die Forschung hat ihre negativen Aspekte …
Das Buch stimmt nachdenklich!

Veröffentlicht in Heyne

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