Interview mam Marah Woolf

20130619_3380 als Smartobjekt-1.jpgCopyright: Rene Brandes

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für diese Fragen nehmen!

Wann haben Sie bemerkt, dass Sie ein Talent zum Schreiben haben?
Erst, nachdem ich die ersten Bücher verkauft habe und die LeserInnen mir begeisterte Rezensionen schrieben.

Was ist für Sie der schwierigere Moment – den ersten Satz zu schreiben oder den letzten?
Eher den letzten, weil man dann Abschied von einer Idee und liebgewonnenen Figuren nehmen muss. Das ist immer etwas traurig.

Wie lange dauerte es von der Idee, bis zum fertigen Produkt?
Eine Idee trage ich manchmal schon länger mit mir herum. Die reift dann im Kopf so vor sich her. Vom ersten Buchstaben bis zur Veröffentlichung brauche ich gewöhnlich ein halbes Jahr. Es kommt aber darauf an, ob es eine Verlagsveröffentlichung ist oder eine eigene.

Schreiben Sie mit der Hand, der Schreibmaschine, dem Computer? Wie darf man sich Ihren Arbeitsplatz vorstellen?
Ich sitze gewöhnlich an meinem Laptop im Wohnzimmer und schreibe. Alles was ich brauche, ist um mich herum ausgebreitet. Ab und zu muss ich dann mal aufräumen 😉.

EBooks oder Papierdruck?
Was halten Sie von Eselsohren in Büchern?
Ich lese beides und finde Bücher sollten auch gelesen aussehen – also Eselsohren.

Nehmen Sie sich die Kritiken, zu Ihren Büchern zu Herzen?
Natürlich. Immer, wenn sie sachlich ist und dazu beiträgt, dass ich mich als Autorin auch entwickeln kann. Ich bin da mittlerweile abgehärtet und nehme es nicht persönlich. Mir gefällt ja auch nicht jedes Buch.

Was ist das Geräusch/der Geruch Ihrer Kindheit?
Geräusch – komischerweise entferntes Hundebellen, während ich in der Schule über einer total nervigen Matheaufgabe brüte. Früher gab es noch nicht so viele Autos.
Geruch – Kaffee und Leberwurstbrötchen, wenn meine Mutter von der Arbeit nach Hause kam und erst mal Zeitung gelesen hat.

Wenn Sie mit einem Fingerschnipsen etwas in Ihrem Leben ändern könnten – was wäre es, und warum?
Nichts – gar nichts – mein Leben ist exakt so, wie es sein soll.

Was bedeutet Familie für Sie?
Alles – auch wenn sie manchmal etwas anstrengend ist, weil wir so viele Menschen sind 😉

Lieblingszitat?
„Ganz gleich was man Ihnen erzählt, Wörter und Gedanken können die Welt verändern.“ Aus: Der Club der toten Dichter

Die beste Entscheidung Ihres Lebens war?
Meinen Mann zu heiraten, meine Kinder zu bekommen und zu schreiben.

Wann können Ihre Leser mit dem nächsten Buch rechnen?
Im Herbst erscheint der erste Teil meiner Engelsaga – „Die Rückkehr der Engel.“


 

Hi Apoll, schön, dass Du Zeit hast, mir ein paar Fragen zu beantworten.
(Obwohl, an Zeit dürfte es Dir nicht fehlen 😉)

Wie ist die Lage im Olymp?
Ist Normalität eingekehrt?
Das kommt darauf an, was man unter Normalität versteht. Die Götter und Göttinnen streiten und vertragen sich, genau wie die Menschen. Es gibt immer ein paar Nörgler, die Zeus nicht mögen und seine Entscheidungen in Frage stellen. Ich bin froh, wenn Pro und Jess heimkehren und Vaters Job übernehmen.

War es schwierig Hermes wieder zu vertrauen?
Er ist mein Bruder, aber ich bin immer noch etwas sauer auf ihn. Er hat uns alle in große Gefahr gebracht. Allerdings habe ich auch schon die ein oder andere Dummheit begangen – von daher, werde ich ihm bald vergeben.

Es haben sich viele Paare gefunden, wie sieht das bei Dir aus?
Hast Du mittlerweile ein Auge auf jemanden geworfen?
Könnte Aphrodite oder Eros Dir nicht helfen?
Aphrodite und ich sind wie Feuer und Wasser. Se ist schuld daran, dass sich kein Mädchen in mich verliebt. Sie bitte ich ganz bestimmt nicht um Hilfe. Wenn sie nicht so zickig und eingebildet wäre, wäre das alles nicht passiert.

Welche Bücher magst Du am liebsten?
Und in welcher Sprache?
Ich mag am liebsten Krimis und die Sprache ist mir völlig egal. Ich gebe allerdings zu, dass ich Gefallen an Netflix gefunden habe. Ich muss meinen Vater unbedingt überreden, dass ich Jess und Pro mal besuchen darf. Leider haben wir in Mytikas kein Internet.

Der Schoko-Mandel-Kuchen ist sehr lecker …
Lieber wäre uns allerdings Hera’s Zitronenkuchen gewesen, wieso ist dieses Rezept streng geheim?
Wenn ich das wüsste. Hera verrät nicht mal ihren Kindern das Rezept, aber ich in nicht ganz so versessen darauf, wie Pro.

Du bist ja schon seeeehr alt, wie siehst Du die Menschen? Wie stellst Du Dir ihre Zukunft vor?
Das kommt ein bisschen auf die Menschen an. Sie könnten eine schöne Zukunft haben, schließlich haben wir ihnen die Erde überlassen. Da sie nicht sonderlich pfleglich damit umgehen, sehe ich allerdings schwach. Ein ganz bisschen konnte ich Granny schon verstehen und ich glaube nicht, dass sie so leicht aufgibt. Sie hat eine Schlacht verloren, nicht den Krieg.

Besteht die Möglichkeit in einem weiteren Buch von Marah Woolf mehr von Dir zu erfahren?
Ich denke, sie wird noch eine Geschichte über mich schreiben und ich hoffe auf ein Happy End.

Viele Grüsse an Cayden und Jess!
Und an Hera, Zeus, Athene und all die anderes, es war schön mit Euch …

 

 

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